OBM e.V. - NEWShttp://www.obm-ev.de/Neuigkeiten rund um das Orchester Berliner Musikfreunde e. V.de-deOBM e.V.50 Jahre Mitgliedschaft im OBMKaum zu glauben, aber unser lieber Wolfgang Scholz ist bereits seit 50 Jahre Mitglied im OBM! Wir gratulieren ihm herzlich und ehren ihn mit einem OBM-Pokal. Er hat viele Dirigenten miterlebt und war auch für 2 Perioden Vorsitzender des OBM. Das OBM verdankt ihm einen enormen Konzertkartenverkauf. Seine zahlreichen Fans kommen immer wieder gern in unsere Konzerte, über die sie Dank Wolfgang stets gut informiert sind. Für die Zukunft wünschen wir Wolfgang alles Gute und noch zahlreiche musikalische Stunden mit dem OBM.http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=26Thu, 16 Nov 2017 +0200Wir trauern um Ursula HausburgWir trauern um unser langjähriges Mitglied Ursula Hausburg, die bis zum September 2008 im OBM aktiv bei den 2. Geigen mitspielte. Auch danach blieb sie dem Orchester verbunden und besuchte viele Konzerte, sofern es ihre Gesundheit erlaubte. Gerne denken wir an ihre Offenheit, ihre Lebensklugheit und ihre Freude am Leben zurück, die man trotz ihrer lange währenden Krankheit immer wieder spürte. Ursula Hausburg starb am 6. Oktober kurz nach ihrem 90. Geburtstag. Wir sind in Gedanken bei ihrem Ehemann und ihrer Familie. Nachricht von Yoko: It is so sad to know that no longer we cannot see Ursula´s beautiful smile. Ursula was my stand partner for a long time in OBM. She always came early to the rehearsals and prepared two chairs and stand, then, called, ´Yoko, here!´. I have so many wonderful memories of Ursula. Since I moved from Berlin, we kept contact and I visited her home several times. Then, I discovered that she was practicing violin part of OBM´s concert programs alone at home even she wasn´t joining the concerts! Ursula really missed OBM, so we did. http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=25Fri, 06 Oct 2017 +0200OBM e.V. sammelt für ROTE NASEN Deutschland e.V.Es ist seit einigen Jahren Tradition geworden, dass das OBM e.V. bei seinem Herbstkonzert Geldspenden für eine caritative oder wohltätige Organisation sammelt. In diesem Jahr sammelt das OBM e.V. für den ROTE NASEN Deutschland e.V., die Lachen und Lebensfreude zu leidenen Menschen bringt. Das Ziel der ROTE NASEN Clowns ist es, Menschen mit der Kraft des Humors zu stärken und ihnen in schweren Zeiten neuen Mut und Lebensfreude zu schenken. www.rotenasen.de Karten für das Konzert am 15.10.2017 um 16 Uhr in der Lindenkirche Berlin Wilmersdorf gibt es per Mail: karten@obm-ev.de per Telefon: +49 (30) 85 99 99 99 oder bei Eventim: www.eventim.dehttp://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=24Mon, 11 Sep 2017 +0200Konzertreise nach Rouen / FrankreichAuf Einladung und in Zusammenarbeit des Orchestre Opus 76 fährt Im Herbst diesen Jahres das OBM e.V. zu einer Konzertreise nach Rouen. Für das OBM ist diese Reise - trotz 150-jährigem Bestehen - eine Premiere: Bislang war das Orchester noch nie auf Konzertreise im Ausland. So freuen wir uns sehr auf die Zusammenarbeit und das gemeinsame Konzert am 4.11.2017 im Opernhaus von Rouen! Ein Stück gelebtes Europa. Vive la Musique!http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=23Tue, 25 Jul 2017 +0200Johanna Krumin Solistin im November 2018Das OBM e.V. konnte für sein Konzert am 18.11.2018 im großen Saal des Konzerthauses am Gendarmenmarkt die Berliner Sopranistin Johanna Krumin für die Aufführung der Vier letzten Lieder von Richard Strauss gewinnen. Johanna Krumin trat schon mehrfach mit dem OBM e.V. auf, zuletzt in der 9. Sinfonie von L. v. Beethoven. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und die neue Zusammenarbeit. … save the Date! www.krumin.de (Copyright Foto: Jens Rötsch)http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=22Mon, 17 Jul 2017 +0200Yukari Ishimoto im Amt bestätigtAuf seiner ordentlichen Mitgliederversammlung Anfang April hat das Orchester Berliner Musikfreunde e.V. Yukari Ishimoto einstimmig für weitere 2 Jahre im Amt bestätigt. Mit dieser selbständigen Festlegung der musikalischen Leitung steht das Orchester seit seiner Gründung 1866 in langer Tradition mit Orchestern wie den Wiener als auch den Berliner Philharmonikern. Das Orchester freut sich auf zwei weitere spannende Jahre mit musikalischen Höhepunkten.http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=21Thu, 27 Apr 2017 +0200Charlotte Petrides und das OBM begeistern in der PhilharmonieAm 2. April trat das OBM wieder in der gut gefüllten Berliner Philharmonie auf. Im ersten Teil überzeugte die 24-jährige Berliner Hornistin Charlotte Petrides mit dem 1. Hornkonzert von Richard Strauss mit souveräner Technik und warmer Tongebung. Mit großem dynamischen Potential füllte sie den großen Saal vom äußerten Pianissimo bis zum äußersten Forte, was die meisten Besucher wohl ihrer eher zierlichen Statur nicht zugetraut hätten. Nach der Pause erklang unter der Leitung von Yukari Ishimoto die 2. Sinfonie von Rachmaninow. Die Begeisterung des Publikums regte sich bereits im Applaus zwischen den Sätzen, bevor die Leistung des Orchesters und seiner Dirigentin nach dem furiosen Ende des 4. Satzes mit minutenlangem Beifall gewürdigt wurde.http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=20Mon, 03 Apr 2017 +0200Probenwochenende am Seddiner SeeProbenwochenende: 17 Stunden Musik mit Nachhall-Effekt Kennen Sie das? Sie haben unter der Woche ein Konzert besucht, sagen wir im Großen Saal der Philharmonie. Die Werke waren eingängig und melodienreich, das Orchester gut aufgelegt, der Mensch am Dirigentenpult verströmte viel positive Energie. Und plötzlich, an den Tagen danach, während Sie arbeiten, lernen oder das Rentnerdasein genießen, erinnern Sie sich unvermittelt an das schöne Erlebnis. Klingen in Ihrem Inneren die Töne nach – und der helle Augenblick des Konzerts ist im grauen Alltag wieder präsent. Wenn Sie sich nun vorstellen, wie riesengroß der Nachhall-Effekt nach einem ganzen Wochenende mit Musik ist, können Sie vielleicht noch besser verstehen, warum sich die Mitglieder des Orchesters der Berliner Musikfreunde e.V. (OBM) stets aufs Neue darauf freuen, miteinander ein Probenwochenende zu verbringen. So geschehen wieder Mitte März 2017 in der Heimvolkshochschule im Brandenburgischen Seddin, zwei Wochen vor unserem Frühjahrskonzert im Großen Saal der Philharmonie. Von Freitagabend bis in den späten Sonntagnachmittag trainieren bei solchen Gelegenheiten rund 70 Mitspielerinnen und Mitspieler das Programm des kommenden Konzerts. Feilen an Fingersätzen, stimmen Striche endgültig aufeinander ab, üben knifflige Einsätze in hohen wie in tiefen Lagen. Vor allem aber lässt sich das OBM ganz und gar auf die Intentionen seiner Dirigentin Yurkari Ishimoto ein: „Den 2. Satz nehmen wir doch schneller; die Bässe müssen an dieser Stelle lauter spielen; Takt 128 machen wir jetzt noch einmal!“ Ohne die übliche Alltagsmüdigkeit an Donnerstag-Probenabenden in der Kreuzberger Clara-Grundwald-Grundschule bleibt die Aufmerksamkeitsspanne selbst bei intensivster Probenarbeit hoch. Insgesamt etwa 17 Stunden musikalisches Training an Rachmaninows 2. Sinfonie und dem 1. Hornkonzert von Richard Strauss – den Werken unseres Frühjahrskonzerts am 2. April – kommen am Ende des Probenwochenendes in Seddin zusammen. Bemerkenswert: Die junge Solistin Charlotte Petrides lässt es sich am Freitagabend nicht nehmen, extra aus Berlin an- und am gleichen Abend wieder abzureisen, obwohl am Morgen danach extra frühes Aufstehen und eine lange Anreise zum nächsten Auftritt in Süddeutschland angesagt ist. Dass in Seddin die Geselligkeit nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst, zumal diesmal unsere 1. Vorsitzende Evelyne Kuß just während des Probenwochenendes ihren Geburtstag feiern kann. So gesellt sich zu musikalischen Höhenflügen noch ein gesellschaftliches Highlight – Musikerherz, was willst Du mehr! Hans-Bernhard Henkel-Hoving http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=19Sun, 26 Mar 2017 +0200Wir trauern um Albert LemmWir trauern um unser langjähriges Mitglied, den Geiger Albert Lemm, der am 22.2.2017 im Alter von 95 Jahren verstarb. Am 1.3.1973 wurde er Mitglied des OBM. Er war ein großer Gewinn für das Orchester durch seine zuverlässige Probenteilnahme und sorgfältige Vorbereitung. Bald ließ er sich zum Kassenwart wählen, ein Amt, zu dem er durch seinen Beruf als Steuerrat prädestiniert war. Er bekleidete das Amt für zehn Jahre bis 1996 und wirkte auch im Vorstand immer ausgleichend und konstruktiv. (Übrigens übernahm dann seine Tochter die Kassenführung.) Bis 2008 war er aktives Mitglied, aber auch nach seinem Rückzug blieb er dem OBM verbunden und verfolgte die Orchesterarbeit sehr interessiert. Wir konnten uns oft darüber freuen, dass er mit seiner Gattin unsere Konzerte besuchte. Jetzt denken wir an seine Familie. Unseren Musikfreund werden wir nicht vergessen.http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=18Wed, 01 Mar 2017 +0200Wir trauern um Prof. Claus RößnerDas OBM trauert um seinen langjährigen Dirigenten Professor Claus Rößner, der am 3. Dezember 2016 starb. Er wurde 80 Jahre alt. Von 1882 bis 1998 dirigierte er unser Orchester mit hohem Einsatz und dabei ehrenamtlich. Die Grundlagen seiner musikalischen Fähigkeiten wurden bei den Thomanern gelegt. Nach seinem Studium an der Berliner Hochschule für Musik (heute UdK) bekleidete er etliche Positionen an Opernhäusern in Westdeutschland. Besonders prägte ihn seine zehnjährige Tätigkeit als Korrepetitor bei den Bayreuther Festspielen. In den 70er Jahren erhielt er den Ruf auf eine Professur an der Hochschule, an der er studiert hatte. Das OBM übernahm er in einer für das Orchester schwierigen Zeit. Er verschaffte dem Orchester schnell Zulauf, was zum einen an seiner immer freundlichen, verbindlichen Art, zum anderen an seinen musikalischen Fähigkeiten und dem fast enzyklopädischen Wissen über Musik lag. Aus Gemeindehäusern und Kirchen führte er das OBM zurück in den Konzertsaal der Hochschule und später in den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. In etlichen Konzerten stellte er uns seine pianistische Begabung zur Verfügung. Durch seine Professorentätigkeit brachte er fortgeschrittene Studenten als Solisten zu uns, die uns zu besonderen Leistungen anspornten. Viele von ihnen haben Karriere gemacht. So begegneten wir zwei damaligen Solisten bei unseren Festkonzerten im vergangenen Jahr wieder, was von uns enthusiastisch aufgenommen wurde. Wir sind froh, dass Professor Rößner am 2. Oktober im Konzerthaus trotz seiner Krankheit anwesend war. Heute denken wir an seine Gattin Ute Vinzing-Rößner. Sie schenkte uns 1993 die denkwürdige Aufführung von Isoldes „Liebestod“ aus Wagners „Tristan und Isolde“. An der 150jährigen Geschichte hat Professor Rößner entscheidend über 16 Jahre mitgewirkt. Wir werden ihn nicht vergessen.http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=15Tue, 03 Jan 2017 +0200Rückblick auf das JubiläumsjahrRückblick auf das Jubiläumsjahr: Pomp and Circumstance für das „O,B,M" Zwei große Konzerte mit insgesamt 3.000 Gästen, eine Festschrift mit 300 Seiten, zwei Probenwochenenden mit viel Engagement und eine Bootstour auf der Spree mit ebenso viel Freude – das Jubiläumsjahr des Orchesters der Berliner Musikfreunde (OBM) war gespickt mit tollen Events. Kein Wunder, konnte das OBM doch einen ganz besonderen Geburtstag feiern: 150 Jahre sind wir 2016 geworden – älter ist kein Laienorchester in Berlin! Als das OBM 1866 aus der Taufe gehoben wurde, lebten Antonin Dvorak und Johannes Brahms noch – von beiden Komponisten hat das OBM unter der großartigen Leitung von Yukari Ishimoto im vergangenen Jahr mithilfe hochkarätiger Solisten Werke zu Gehör gebracht. So verzauberte Wen-Sinn Yang mit seiner Interpretation des Cellokonzerts von Dvorak im März 2016 nicht nur 1.850 Gäste im großen Saal der Berliner Philharmonie. Der Hochschullehrer aus München begeisterte bei den gemeinsamen Proben mit seiner musikalischen Leidenschaft und seinem pädagogischen Geschick auch das OBM selbst – ein unvergessliches Erlebnis. Für Wen-Sinn Yang war es im Übrigen nicht das erste Mal, dass er mit dem OBM auftrat. Bereits Ende der 1980er Jahre machte er als junger Solist am Ende seines Studiums gemeinsame musikalische Sache mit uns – offenkundig hat Yang das frühere Zusammenwirken in ebenso guter Erinnerung behalten wie Daniel Gaede seinen Auftritt mit dem OBM Anfang der 1990er Jahre als junger Profi. Der ehemalige Konzertmeister der Wiener Philharmoniker und heutige Professor für Violine in Nürnberg ließ sich jedenfalls nicht lange bitten, als die Anfrage aus der Hauptstadt kam, ob er im Jubiläumsjahr erneut zusammen mit dem OBM tätig werden wolle: Zusammen mit seinem hochtalentierten 16-jährigen Sohn Florian bot Gaede im Oktober 2016 im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt eine mitreißende Interpretation von Johannes Brahms Konzert für Violine, Violoncello und Orchester – besser kann Nachwuchsförderung nicht klappen! Aber was wäre ein Geburtstag ohne Ständchen? Die Japanerin Yoko Wylegala – seit langem bekannt mit OBM-Dirigentin Yukari Ishimoto – hat eigens zum 150. Geburtstag eine Fanfare ("Liebes OBM“) komponiert, die im März 2016 im großen Saal der Philharmonie das Licht der Musikwelt erblickte. Das moderne Stück endet mit der Anweisung, den benachbarten Mitspieler freundlich zu grüßen, zu umarmen oder ein Küsschen zuzuwerfen. Nicht wenige Mitspieler mussten nach der Uraufführung das Bedürfnis unterdrücken, spontan die außerordentlich sympathische und unprätentiöse Yoko für ihr musikalisches Geschenk zu umarmen und ein kräftiges „O, B, M“ zu rufen, ganz so, wie es die Komponistin in ihrer Fanfare vorsieht. Yoko Wylegala bedankte sich auf ihre Weise beim Orchester und spielte bei Robert Schumanns 3. Symphonie „Die Rheinische“ ebenso engagiert in den Geigen mit wie bei Edward Elgars „Pomp and Circumstance“. Den Text von Elgars Hymne ("Land of Hope and Glory“) sang das Publikum dann auch begeistert mit – die Übertitelungsanlage im großen Saal der Philharmonie machte es problemlos möglich. Klarer Fall, dass Elgars wunderbares Stück auch am Ende des zweiten Jubiläumskonzerts als Zugabe im Oktober 2016 im Konzerthaus am Gendarmenmarkt ertönte, nachdem zuvor Edward Griegs Symphonische Tänze, Yoko Wylegalas Fanfare und das Doppelkonzert mit Vater und Sohn Gaede erklungen waren. Dafür, dass vom Jubiläumsjahr mehr als nur schöne Erinnerungen übrig bleiben, hat nicht nur ein engagiertes Redaktionsteam aus dem OBM mit einer 300-seitigen Festschrift gesorgt (Exemplare können noch beim Vorstand zum Preis von drei Euro erworben werden). Das Jubiläum des OBM fand auch in regionalen und überregionalen Medien seinen publizistischen Niederschlag. So beschäftigte sich unter anderem der „Tagesspiegel“ ausführlich mit dem ältesten Berliner Laienorchester, das DeutschlandRadio Kultur sendete bundesweit ein halbstündiges Porträt über uns und in der „nmz“ (Neue Musikzeitung) erschien ein ganzseitiger Artikel über das OBM-Jubiläum. Was bleibt zu sagen übrig? Ohne die professionelle, engagierte und geduldige Probenarbeit unserer langjährigen musikalischen Leiterin, Yukari Ishimoto, wäre das alles nicht zustande gekommen. Und ohne das gute Miteinander, ohne den Teamgeist des OBM, der nicht zuletzt auf der vom Vorstand spendierten Spree-Tour im Juli 2016 zu spüren war, wären wir gewiss nicht 150 geworden: Leinen los für die nächsten musikalischen Reisen! http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=16Thu, 01 Dec 2016 +0200Wir trauern um Prof. Dr. Diethard MagerLieber Diethard, der Abschied von Dir fällt uns sehr schwer. Du warst über 15 Jahre lang Mitglied unseres Orchesters. Wir schätzten Deine immer freundliche, zugewandte, geistreiche und humorvolle Art. Stets warst Du hilfsbereit und zur Stelle, wenn sich Aufgaben zum Erreichen des gemeinsamen Ziels stellten. Du warst ein großartiger Mensch, und dabei gleichzeitig unaufdringlich und bescheiden. Dein Tod reißt ein großes Loch in unsere Bratschengruppe und in das gesamte OBM. Wir danken Dir für Deine Unterstützung unseres Orchesters. Wir werden Dich immer in bester Erinnerung behalten! Dein Orchester Berliner Musikfreunde http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=14Sat, 25 Apr 2015 +0200Unicef Berlin bedankt sich beim OBMBeim diesjährigen Herbstkonzert des OBM in der Lindenkirche in Berlin Wilmersdorf rief das Orchester - wie bereits im letzten Jahr - wieder seine Zuhörer zu Spenden für das Flüchtlingscamp Za`atari in Syrien auf. UNICEF Berlin bedankte sich heute für die eingegangenen Spenden von insgesamt 730,- Euro zzgl. der Einnahmen aus dem Grußkartenverkauf beim Orchester. "Für die Summe wird UNICEF wieder Schulmaterial für die Kinder im Camp zur Verfügung stellen.“, so ein Mitarbeiter von UNICEF Berlin. Das Orchester Berliner Musikfreunde freut sich, dadurch auch dieses Jahr wieder einen Beitrag zur Unterstützung von UNICEF leisten zu können.http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=13Tue, 07 Oct 2014 +02003600,- Euro für die Überlebenden in JapanDas Orchester Berliner Musikfreunde e.V. (OBM) und der Chor Na Gomi konnten bei ihrem gemeinsamen Benefizkonzert am 08. April 2011 in der Heilig-Kreuz Kirche Spenden in Höhe von 3502,37 Euro entgegennehmen. Das OBM stockte die Summe auf volle 3600,- Euro auf, die direkt und ohne Abzüge an das Japanische Rote Kreuz überwiesen wurden. Ermöglicht wurde das Konzert unter anderem durch die Unterstützung durch die X-doc solutions GmbH Berlin und Siemens Deutschland, die kurzfristig und unentgeltlich das benötigte Werbematerial herstellten, aber auch durch die kurzfristige Zusage der Solistin Mutsumi Shimamaru, die zusammen mit dem OBM unter der Leitung von Yukari Ishimoto das Trompetenkonzert von J.N. Hummel in E-Dur spielte. Das Konzert begann mit einer Schweigeminute zum Gedenken an die Toten, gefolgt von Ausschnitten aus dem Reqiem von G. Fauré, die der Chor Na Gomi unter der Leitung von Yukari Ishimoto in zarter und leichten Farben intonierte. Nach dem Trompetenkonzert erklang das japanische Volkslied „Konjo no Tsuki“, wiederum von Chor Na Gomi. Zum Abschluß des Konzertes spielte das OBM nach der Pause die 4. Sinfonie von J. Brahms - ebenfalls unter der Leitung der sichtlich gerührten Yukari Ishimoto. http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=12Mon, 11 Apr 2011 +0200OBM gedenkt Opfer der Naturkatastrophe in JapanDas Orchester Berliner Musikfreunde e.V. hat in seinem Konzert am 13. März 2011 im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie mit einer Schweigeminute der Opfer der Naturkatastrophe in Japan - einem Land, dem sich das Orchester in vielfältiger und besonderer Weise verbunden fühlt - gedacht. Konzertmeister Sebastian Zwiener betonte in seiner kurzen Ansprache, dass neben dem Gedenken auch die Vermittlung von Hoffnung und Zuversicht für die Überlebenden nötig sei, wofür die Kraft der Musik ein besonderes Mittel darstelle. Yukari Ishimoto, Dirigentin des Orchesters, führte das Orchester sichtlich bewegt von den Ereignissen und der Anteilnahme für Ihr Volk durch das Programm. Der immer wieder aufbrandende Applaus nach einzelnen Sätzen - insbesondere in der 4. Sinfonie von Johannes Brahms - dokumentierte die Unterstützung des Publikums im fast ausverkauften Kammermusiksaal. Solist Rainer Auerbach, Solo-Trompeter der Staatskapelle Berlin und verheiratet mit einer Japanerin, spielte als Zugabe das japanische Volkslied Sakura und weckte damit die Zuversicht auf ein erneutes Aufblühen nicht nur der Kirschbäume, sondern des ganzen Landes.http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=11Tue, 15 Mar 2011 +0200Nordisches Herbstkonzert und UraufführungDas Orchester Berliner Musikfreunde hat am 28.09.2008 im Kammermusiksaal der Philharmonie ein Konzert durchgeführt, das in der 142-jährigen Geschichte dieses Orchesters außergewöhnlich ist. Denn es konnte hierzu Gäste aus dem fernen Island begrüßen. 30 Mitspieler des dortigen Liebhaberorchesters, Sinfóníuhljómsveit áhugamanna, besuchten an einem verlängerten Wochenende die deutsche Hauptstadt. Unter der Leitung ihres Dirigenten, Oliver Kentish, musizierten die beiden Ensembles zunächst zwei der isländischen Tänze op. 11 von Jon Leifs sowie „Eldur“ von der isländischen Komponistin Jorunn Vidar, zwei Stücke, die dem hiesigen Publikum nicht so bekannt sind. Als weitere Besonderheit fand unter der musikalischen Leitung von Yukari Ishimoto, der Dirigentin des Orchesters Berliner Musikfreunde, eine Uraufführung statt. Die internationale Komponistin Yoko Hamabe Wylegala komponierte für das Orchester Berliner Musikfreunde das Stück „Willkommen im Dodoland“ mit den Solisten Antonio Cafolla am Saxofon und Laura Alonso, Sopran. Abschließend wurde die 8. Sinfonie von Antonin Dvorak gespielt, ebenfalls unter der Leitung von Frau Ishimoto. Dieses Konzert stellte die Mitspieler beider Orchester vor erhebliche Herausforderungen: Zum einen sorgte ein Rotationssystem dafür, dass alle Bläser der beiden Ensembles einen angemessenen Part spielen konnten. Dieses verlangte jedoch in den Registern, sich kurzfristig auf wechselnde Partner einzustellen. Zum anderen musste bei der Vorbereitung die besondere Distanz beachtet werden. Der Austausch der bezeichneten Stimmen, die Aufteilung bei den Bläsern und die Sitzordnung bei den Streichern waren zu organisieren. Und dann mussten wenige Proben genügen, um beide Orchester zu einem Klangkörper zu formen, und zwar unter der Leitung zweier unterschiedlicher Dirigenten. Der Erfolg der Aufführung, der durch lang anhaltenden Applaus der Zuhörer dokumentiert wurde, machte jedoch die Anstrengungen der Probenphase wett. Besondere Bedeutung gelangte dieses Konzert durch die Anwesenheit des Botschafters der isländischen Republik, S.E. Herrn Ólafur Davídson und seiner Gattin sowie der Botschafterin der Republik Mauritius, I.E. Frau Marie Ghiselaine Henrison. Insgesamt war dieses Konzert für die Mitwirkenden ein unvergessliches Erlebnis. Nicht nur neue musikalische Eindrücke, sondern auch viele neue persönliche Kontakte geben Hoffnung, dass dieses Experiment wiederholt werden kann.http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=10Mon, 29 Sep 2008 +0200Konzert des OBM im KammermusiksaalVor der beeindruckenden Kulisse eines nahezu ausverkauften Kammermusiksaales hat der Orchester Berliner Musikfreunde sein diesjähriges Hauptkonzert gegeben. Das Orchester, das unter seinem Kürzel OBM fester Bestandteil der Amateurorchesterszene in der Hauptstadt ist, führte zum einen das Violinkonzert von Jean Sibelius. Sebastian Zwiener, stellte dieses Meisterwerk in eindrucksvoller Art und Weise vor und konnte dadurch den besonderen Zauber dieses Violinkonzertes, dass eine Liebeserklärung des Komponisten an seine Tochter Kristi ist, dem Publikum vermitteln. Das OBM begeleitete unter der gefühlvollen Leitung seinen Konzertmeister souverän durch dieses Werk, so dass ein besonderes Konzerterlebnis entstand. Den langanhaltenden Applaus des Publikums belohnte Sebastian Zwiener durch die Zugabe „En glad musikant“ von Jean Sibelius. Nach der verdienten Pause spielte das OBM die zweite Sinfonie von Johannes Brahms. Kraftvoll führte Yukari Ishimoto das Orchester sicher durch dieses Werk, dass als die fröhlichste Sinfonie des großen deutschen Romantikers gilt. Das OBM untermauerte durch diese Interpretation seinen Anspruch, auch große Werke heimischer Komponisten aufführen zu können. Nach dem dankbaren Applaus blieb das Orchester bei dem in Hamburg geborenen Meister und spielte den Ungarischen Tanz Nr. 5 von Brahms. Dieses populäre Stück begeistert Musiker und Zuhörer ja bereits durch sein besonderes Temperament. Zusammen mit der Spielfreude des OBM brachte diese Zugabe eine ausgelassene Stimmung in den Kammermusiksaal, ein sehr schöner Abschluss eines beseelenden Nachmittages in Berlin Kammermusiksaal. http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=9Sun, 09 Mar 2008 +0200Internationales Preisträgerkonzert vor ausverkaufter PhilharmonieSein diesjähriges Hauptkonzert führte das Orchester Berliner Musikfreunde (OBM) am 25. Februar 2007 um 16 Uhr im Großen Saal der Philharmonie in Berlin auf. Vor ausverkauftem Haus begleitete Berlins ältestes Amateurorchester unter dem bewährten Dirigat seiner künstlerischen Leiterin Yukari Ishimoto die ersten beiden Preisträger des 1. Internationalen Takamatsu Klavierwettbewerbes. Dieser Wettbewerb wurde im Frühjahr 2006 in der japanischen Stadt Takamatsu durchgeführt. Nachwuchspianisten und –pianistinnen aus aller Welt nahmen an ihm teil. Ein Teil des Preises war die Gelegenheit zu Konzerten an international renommierten Konzertorten. Neben Mailand kamen die Gewinner nach Berlin. In Berlin begann der Träger des zweiten Preises, der Russe Stanislav Khristenko, mit dem Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 von Ludwig van Beethoven. Nach der Pause stellte sich der Gewinner des Klavierwettbewerbs, der Ukrainer Pavel Gintov, mit dem Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23 von Peter Tschaikowski dem Publikum vor. Nach warmem Applaus brachte er in einer Zugabe noch Beethovens Sonate „Wut über den verlorenen Groschen“ zu Gehör. Einen fulminanten Abschluss lieferte schließlich das OBM mit den Polowetzer Tänzen aus der Oper „Fürst Igor“ von Alexander Borodin. Dafür verstärkten rund 120 Sänger und Sängerinnen verschiedener Berliner Chöre das Orchester. Es traten auf: die Cantorei der Reformationskirche Moabit, das Luisen-Vocalensemble, das Gesangsensemble Nagomi und der Konzertchor Berliner Pädagogen. Yukari Ishimoto führte sämtliche Beteiligten engagiert und gekonnt durch das gesamte Konzert. Für das OBM war dieses Konzert ein besonderes Ereignis, da es die Mitspielenden in den Großen Saal der Philharmonie führte. Das Orchester erfreute sich im 141. Jahr seines Bestehens über rund 2.200 Zuhörende, die mit ihrem ausgiebigen Applaus ihre Begeisterung über das Konzert ausdrückten. Auch der Botschafter der Ukraine, seine Exzellenz Herr Igor Dolhov, sowie der Kulturattaché der japanischen Botschaft beehrten das Konzert mit ihrem Besuch.http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=7Sun, 25 Feb 2007 +0200Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft im OBMFür stolze 40 Jahre Mitgliedschaft überreichte Günther Sauer, Vizepräsident des BDLO, am 24. Februar 2007 in der Berliner Philharmonie Wolfgang Scholz, im Orchester Berliner Musikfreunde e.V. (OBM) die Ehrennadel des BDLO. In der langen Zeit seines Mitwirkens hat Wolfgang Scholz das Ensemble nicht nur mit dem Spiel seiner Violine bereichert, sondern mehrfach auch Verantwortung durch Übernahme von Vorstandsaufgaben, unter anderem des Ersten Vorsitzes, übernommen. Über mehrere Jahre hinweg leitete er zudem die Stimmgruppe der Zweiten Violinen. Sauer vergaß in seiner Ansprache nicht, zu erwähnen, dass Scholz seit langem für die Konzerte des OBM im Vorverkauf die meisten Karten absetzt. Für das OBM dankte Sören Jacobsen vom Vorstand dem Violinisten für sein langjähriges und unermüdliches Engagement zum Wohle des Orchesters. In seinen bewegten Dankesworten äußerte Scholz die Hoffnung, das OBM möge sich weiterhin so gut entwickeln. Er freute sich insbesondere über die vielen neuen Mitspieler und Mitspielerinnen, die das OBM in der letzten Zeit mit an Bord nehmen konnte. Die Ehrung fand während der Generalprobe zum Hauptkonzert des OBM (siehe nachstehenden Bericht) am 25. Februar 2007 in der Berliner Philharmonie statt.http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=6Sat, 24 Feb 2007 +0200Nachruf: Heinz MertinsAm 1. Dezember 2006 verstarb Heinz Mertins, Dirigent des Orchester Berliner Musikfreunde e.V. von 1958 bis 1974, im Alter von 94 Jahren. Im Jahr 1966 leitete er das Jubiläumskonzert des Orchesters zum 100-jährigen Bestehen und wurde vom Bundespräsidenten zusammen mit dem OBM mit der „Pro Musica Plakette“ des Bundespräsidenten ausgezeichnet. Eine ehemalige Cellistin des OBM, die ihm freundschaftlich nahe stand, schreibt u.a. über ihn: „Heinz Mertins war Dirigent und Komponist, sein Instrument war die Geige. Er war ein Gentleman der alten Schule und umgab sich gern mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Prinz Louis Ferdinand von Preußen und Götz Friedrich. Kompositionen von ihm wurden auf Großveranstaltungen der alliierten Streitkräfte in (West-) Berlin aufgeführt. Das Dirigieren erlernte er bei Meisterkursen u.a. bei Sergiu Celibidache.“http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=4Fri, 01 Dec 2006 +0200Nachruf: Werner FederIm Oktober 2006 verstarb nach langer schwerer Krankheit der Dirigent Werner Feder, der das Orchester Berliner Musikfreunde e.V. als Nachfolger von Claus Rössner von 1998 bis 2002 leitete. Werner Feder war im Dezember 1998 zum künstlerischen Leiter des Orchesters gewählt worden – und dies mit überwältigender Mehrheit; denn es war für das Orchester eine glückliche Fügung, daß in einer kritischen Phase des Umbruchs ein exzellenter, erfahrener Fachmann zur Verfügung stand. Nach über vierzigjähriger Dirigententätigkeit hatte sich Werner Feder im Ruhestand der Förderung des Amateurmusizierens zugewandt. Schon 1956 schloss Werner Feder das Kapellmeisterstudium bei Herbert Ahlendorf am Städtischen Konservatorium Berlin ab. Während seiner ersten Engagements in Quedlinburg und Stendal absolvierte er Meisterkurse bei Herbert von Karajan. 1961 wurde er an das Gewandhaus und als Dirigent am Leipziger Opernhaus verpflichtet. Diese fast dreißig Jahre dauernde Tätigkeit wurde ergänzt durch Gastdirigate an den Staatstheatern Lodz und Brunn, an der Komischen Oper Berlin, der Dresdner Semperoper und bei den Rundfunkorchestern Leipzig und Berlin, mit denen er auch Rundfunk- und Fernsehaufnahmen machte. Seit 1986 war er außerdem an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig in der Dirigentenausbildung tätig. Gern erinnern wir uns an seine souveräne Stabführung, seine geduldige Freundlichkeit und sein großes Verständnis für die besonderen Probleme der Amateurmusiker.http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=5Wed, 15 Nov 2006 +0200OBM wirkt bei Werbespot für den Reisebus Travego mitAm 23. Juli 2006 konnten sich einige Mitglieder des OBM beim Dreh eines Werbespots als Film-Darsteller versuchen. Gedreht wurde ein Imagefilm für den neuen Reisebus Travego der Firma DaimlerChrysler vor und im Ludwig Erhard Haus, welches schon oft als Filmkulisse diente. Jan Litzinger (Regie) und Tina Rea Kolly (Produktionsleitung / Public Motor GmbH) sowie das restliche Team führten die Musiker souverän und erfolgreich durch den 12-stündigen Drehtag.http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=3Sun, 23 Jul 2006 +0200Orchester Berliner Musikfreunde feierte 140-jähriges JubiläumMit einem Festkonzert in der „kleinen“ Philharmonie (Kammermusiksaal) in Berlin feierte das Orchester Berliner Musikfreunde (OBM) am 12. März 2006 sein großes Fest: Das 140-jährige Jubiläum. Es ist damit nicht nur das älteste Amateurorchester in Berlin, sondern auch das fünftälteste im Bundesgebiet überhaupt. Viele – inzwischen große – Künstler sind im laufe der Jahre mit dem OBM zu hören gewesen: Joseph Joachim, Mischa Elman, Sergiu Celibidache, Renaud Capucon, Daniel Gaede, Bogna Bartosz und Claudia Barainski – um nur einige zu nennen. Oft standen sie noch am Beginn ihrer Karriere, und so hat das OBM immer zur Nachwuchsförderung und Fortentwicklung des Musiklebens im kleinen wie auch im großen Rahmen beigetragen. Das Festkonzert begann mit Elgars „Pomp and Circumstance“ op. 49 Nr. 1 und 4 – Stücke, denen sich kein Publikum verschließen kann. Und so spendeten die ca. 1100 Besucher im praktisch ausverkauften Kammermusiksaal bereits nach dem ersten Marsch bewegt Beifall. Anschließend brillierten Juri Toschmakow (Violine) und Dan Ishimoto (Kontrabass) beim „Gran Duo concertant“ für Violine, Kontrabass und Orchester von Giovanni Bottesini. Nach der Pause stand dann mit Tschaikowskys 5. Sinfonie ein wahrhaft großes Stück auf dem Programm. Yukari Ishimoto, seit dem Jahre 2003 Dirigentin des OBM, führte das Orchester durch alle Höhen und Tiefen bis zum Schlussakkord des siegreichen Finale. Das Publikum, welches schon nach dem ersten Satz durch seinen Beifall seiner Anerkennung Ausdruck verleihen wollte, erklatschte sich begeistert die Zugabe: Elgars „Pomp and Circumstance“ Nr. 1. Noch einmal. Diesmal jedoch durfte das Publikum – wie bei der „Last Night of the Proms“ in London schon Tradition und üblich – beim Trio das „Land of Hope and Glory“ mitsingen. Der Funke der Begeisterung sprang über und verlieh somit diesem einmaligen Konzert einen besonderen Glanz. Leider erfährt in Berlin, in dem inzwischen neben den 8 Profiorchestern über 20 Amateurorchester existieren, selbst ein solches Ereignis wenig bis gar kein Echo in Presse und Öffentlichkeit der Stadt, und das, obwohl das OBM immerhin 12 Jahre älter ist als die Berliner Philharmoniker und nach dem 2. Weltkrieg den „großen“ Kollegen, durch die Tatsache, dass das Notenarchiv des OBM den Krieg unbeschadet überstanden hat, oft Orchestermaterial zur Verfügung gestellt hat. Umso mehr hat sich das Orchester über die Grußworte – und damit über ein wenig öffentliche Anerkennung in der immer schwieriger werdenden Situation der Kultur – gefreut, die dem Orchester vom regierenden Bürgermeister Berlin, Klaus Wowereit, dem Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Thomas Flierl, dem Präsidenten des BDLO, Helge Lorenz sowie dem Präsidenten des LandesMusikRats Berlin, Christian Höppner übermittelt wurden. Helge Lorenz war extra aus Dresden für das Konzert nach Berlin angereist, und hat sich noch lange Zeit nach dem Konzert mit dem Vorstand und interessierten Mitgliedern begeistert unterhalten.http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=1Sun, 12 Mar 2006 +0200Rainer Vogt mit der Ehrennadel des BDLO ausgezeichnetAnlässlich des Festkonzertes am 12. März 2006 wurde einem unserer „dienstältesten“ Mitglieder die Ehrennadel des Bund Deutscher Liebhaber Orchester (BDLO) verliehen: Rainer Vogt, der lange Jahre die Geschicke des OBM als Vereinsvorsitzender geleitet hat und sich seit Jahrzehnten in Berlin – und seit 1990 auch in Brandenburg – für die Arbeit und die Möglichkeiten der Amateurorchester einsetzt, nahm sichtlich gerührt während der Generalprobe vor dem versammelten Orchester die Ehrung entgegen. Damit wurden auch seine Verdienste um den Aufbau des BDLO Landesverbandes für Berlin und Brandenburg (Landesverband Berlin-Brandenburgischer Liebhaberorchester – LBBL) gewürdigt.http://www.obm-ev.de/index.php?m=20&id=2Sat, 11 Mar 2006 +0200